An allen Brettern stärker besetzt – im Schnitt 200 DWZ-Punkte mehr pro Brett – begannen unsere Gäste aus dem Südharz das Spiel als klare Favoriten. Das zeigt schon ein Blick auf die Einzelergebnisse (siehe Abbildung). Wir mussten dagegen auf drei starke Spieler (Jürgen, Siegfried und Jan) verzichten, taten aber alles, um unsere Außenseiterchance zu nutzen. Ich (Karl Ulrich) steuerte kampflos einen Mannschaftspunkt bei, da Claudia Markgraf nicht antrat. Glück für die Mannschaft, denn vorsichtig ausgedrückt wäre ich nicht gerade der Favorit gewesen. Kommen wir zu den wirklich am Brett erspielten Punkten: Zwischenzeitlich führten wir dank zweier Siege von Frank und Felix (die beiden Siegreichen vor der Partie nebeneinander auf unserem Bild) bereits 3:1, nur Dieter musste bis dahin die Segel streichen. Zu diesem Zeitpunkt war ich sehr optimistisch; denn Hermann hatte durch kraftvolles Spiel am Damenflügel eine überlegene Stellung aufgebaut. Letztlich konnte sich sein Gegner aber mit einem Dauerschach ins Remis flüchten. Nach Burkhards Niederlage sah es dann nicht mehr so gut aus, aber Stefan und Christian kämpften mit ihren 300 bzw. 360 DWZ-Punkte stärkeren Gegnern Karsten Helmke und Dietrich Habel, Urgesteinen und Routiniers der Südharzmannschaft, noch zäh und ausdauernd. Letztlich gelang aber weder Stefan noch Peckus ein Remis, was uns ein Mannschaftsunentschieden gerettet hätte. Kleiner Trost: Vier Bezirksligisten sind noch ohne Punktgewinn, unter diesen haben wir die meisten Brettpunkte. Auf ein Neues in drei Wochen beim Tabellenführer ESV Göttingen 2 !