• HiSAM vom 21.8 bis 23.8.2020

    Irgendwie kann man den Eindruck gewinnen, dass niemand mehr am Brett spielen möchte. Alle Turniere werden aufgeschoben auf den St. Nimmerleins Tag. In...

Die Bestimmungen der Covid-19 Pandemie erfordern eine Vor-Anmeldung. Nicht angemeldete Spieler können leider nicht einfach so vorbeikommen.

Neuigkeiten aus dem Vereinsleben

HiSV-1 am 2. Spieltag: Gegen ESV Göttingen

Heute ging beim ersten Heimspiel gegen ESV Göttingen. Olaf und Helge weilen im Urlaub, dafür halfen Max und André aus. Auch ESV lief nicht in mit den ersten Acht auf.   Es wurde gekämpft – ohne schnelle Remis. Irgendwann war es dann aber doch soweit: Stephan Brandes (Brett 2, weiß) hatte einen Minusbauern bei etwas aktiverer Stellung und sein Gegner war in Zeitnot. In unklarer Stellung einigte mach sich kurz vor der Zeitkontrolle auf Remis. Das ging in Ordnung.   Andre´ Schano kam an Brett 8 mit Weiß ganz gut aus der Eröffnung. Er stellte die Figuren richtig auf, hatte Raumvorteil und gewann einen Bauern. Allerdings kam er in einem Turmendspiel nicht so recht weiter und gab Remis. Vielleicht hätte er noch etwas versuchen können…   Dann kam Max Raimanns große Stunde. Mit schwarzen Steinen an Brett 7 spielte er extrem scharf und lies einen Turm gegen Entwicklung einstehen. Um nicht Matt zu werden gab sein Gegner zugunsten der Rochade eine Figur zurück. Es blieb wild und Max opferte einen Läufer, um den König in die Mitte zu holen. Am Ende der Verwicklungen hatte er ein Damenendspiel mit zwei Mehrbauern und gewann. Das war (wahrscheinlich) glücklich für uns.   Bernhard Hoffmann hatte sich im Urlaub (erste Runde) wohl gut erholt. Mit Schwarz an Brett 5 legte er eine grundsolide Eröffnung hin. Er konnte einen starken Springer im Zentrum etablieren, der nicht zu nehmen war. Darum herum gewann er erst einen Bauern und nach weiterem Tauschen Im Endspiel einen weiteren Bauern. Aufgrund der Hoffnungslosigkeit gab sein Gegner auf. Das war die zwischenzeitlich 3:1 Führung!   An Brett 1 wurde es dann etwas kurios. Christian Frank kämpfte sich mit Schwarz an Brett 1 durch die Eröffnung und hatte trotz Druck eigenes Spiel. Kurz vor der Zeitkontrolle dachte er länger nach und war der Meinung, dass eine dreimalige Stellungswiederholung trotz einiger zwischenzeitlichen Zügen vorlag. Nach Prüfung an einem separaten Brett stellte sich raus, dass er Recht hatte: Remis.   André Wiege erwischte zur Feier seines Geburtstags einen Sahne Tag. Er baute an Brett 4 mit Weiß Druck auf und marschierte durch den gegnerischen Damenflügel. Irgendwann hatte er seinen B-Bauern auf der siebten Reihe geparkt und zusätzlich noch gute Figurenunterstützung. Das nutzte er, um Materialvorteil zu erlangen und gewann. Cool – und wir hatten damit den Kampf gewonnen!   An Brett 3 hatte Dirk Ermel mit schwarzen Steinen lange zu kämpfen, da er nach der Eröffnung unter Druck geraten war. Er verteidigte gut und konnte die Partie immer offenhalten. Das wurde am Ende mit einem verdienten Remis bekohnt.   Ich (Axel Janhoff) hatte an Brett 6 mit Weiß am längsten zu kämpfen. Nach unauffälliger Eröffnung konnte ich die richtigen Figuren tauschen und mit einem Turm über die A-Linie einbrechen. Zusammen mit einem starken Springer gegen einen schlechten Läufer dauerte es zwar länger als erhofft, aber nachdem ein erster Bauer fiel gab mein Gegner auf.   Am Ende stand ein klares 6:2, was sich nach unserem etwas blöden Auftaktremis gut anfühlte. Danach gab es zu Ehren seines Geburtstages vom Vortag noch ein Bier und zünftige Speisen bei André. Danke!

Terminkalender

HiSV-1 am 2. Spieltag: Gegen ESV Göttingen

Heute ging beim ersten Heimspiel gegen ESV Göttingen. Olaf und Helge weilen im Urlaub, dafür halfen Max und André aus. Auch ESV lief nicht in mit den ersten Acht auf.   Es wurde gekämpft – ohne schnelle Remis. Irgendwann war es dann aber doch soweit: Stephan Brandes (Brett 2, weiß) hatte einen Minusbauern bei etwas aktiverer Stellung und sein Gegner war in Zeitnot. In unklarer Stellung einigte mach sich kurz vor der Zeitkontrolle auf Remis. Das ging in Ordnung.   Andre´ Schano kam an Brett 8 mit Weiß ganz gut aus der Eröffnung. Er stellte die Figuren richtig auf, hatte Raumvorteil und gewann einen Bauern. Allerdings kam er in einem Turmendspiel nicht so recht weiter und gab Remis. Vielleicht hätte er noch etwas versuchen können…   Dann kam Max Raimanns große Stunde. Mit schwarzen Steinen an Brett 7 spielte er extrem scharf und lies einen Turm gegen Entwicklung einstehen. Um nicht Matt zu werden gab sein Gegner zugunsten der Rochade eine Figur zurück. Es blieb wild und Max opferte einen Läufer, um den König in die Mitte zu holen. Am Ende der Verwicklungen hatte er ein Damenendspiel mit zwei Mehrbauern und gewann. Das war (wahrscheinlich) glücklich für uns.   Bernhard Hoffmann hatte sich im Urlaub (erste Runde) wohl gut erholt. Mit Schwarz an Brett 5 legte er eine grundsolide Eröffnung hin. Er konnte einen starken Springer im Zentrum etablieren, der nicht zu nehmen war. Darum herum gewann er erst einen Bauern und nach weiterem Tauschen Im Endspiel einen weiteren Bauern. Aufgrund der Hoffnungslosigkeit gab sein Gegner auf. Das war die zwischenzeitlich 3:1 Führung!   An Brett 1 wurde es dann etwas kurios. Christian Frank kämpfte sich mit Schwarz an Brett 1 durch die Eröffnung und hatte trotz Druck eigenes Spiel. Kurz vor der Zeitkontrolle dachte er länger nach und war der Meinung, dass eine dreimalige Stellungswiederholung trotz einiger zwischenzeitlichen Zügen vorlag. Nach Prüfung an einem separaten Brett stellte sich raus, dass er Recht hatte: Remis.   André Wiege erwischte zur Feier seines Geburtstags einen Sahne Tag. Er baute an Brett 4 mit Weiß Druck auf und marschierte durch den gegnerischen Damenflügel. Irgendwann hatte er seinen B-Bauern auf der siebten Reihe geparkt und zusätzlich noch gute Figurenunterstützung. Das nutzte er, um Materialvorteil zu erlangen und gewann. Cool – und wir hatten damit den Kampf gewonnen!   An Brett 3 hatte Dirk Ermel mit schwarzen Steinen lange zu kämpfen, da er nach der Eröffnung unter Druck geraten war. Er verteidigte gut und konnte die Partie immer offenhalten. Das wurde am Ende mit einem verdienten Remis bekohnt.   Ich (Axel Janhoff) hatte an Brett 6 mit Weiß am längsten zu kämpfen. Nach unauffälliger Eröffnung konnte ich die richtigen Figuren tauschen und mit einem Turm über die A-Linie einbrechen. Zusammen mit einem starken Springer gegen einen schlechten Läufer dauerte es zwar länger als erhofft, aber nachdem ein erster Bauer fiel gab mein Gegner auf.   Am Ende stand ein klares 6:2, was sich nach unserem etwas blöden Auftaktremis gut anfühlte. Danach gab es zu Ehren seines Geburtstages vom Vortag noch ein Bier und zünftige Speisen bei André. Danke!

Weitere Berichte

Allgemeines von Werner Freier

Irgendwie kann man den Eindruck gewinnen, dass niemand mehr am Brett spielen möchte. Alle Turniere werden aufgeschoben auf den St. Nimmerleins Tag. In Hildesheim gehen wir einen anderen Weg: Wir warten nicht, bis wir wieder wie gewohnt spielen kann, sondern wir finden uns mit den neuen Umständen ab und spielen Distanzschach. Und das geht sogar in einen DWZ-auswertbaren Turnierformat.

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alles von Werner Freier

Klingt wie eine Niedersachsen-Tour! Ist aber der aktuelle Tabellenstand der DWZ-Sommerserie. Es führt ungeschlagen Rüdiger Schmoldt, gefolgt von Michael Schomann vom TSV Kücknitz (das ist bei Lübeck). Auf Rang drei folgt Thomas Moseler vom HSK Lister Turm. Mein besonderer Dank gilt den Gästen, die solche interessanten Spielkonstellationen möglich machen. Für die nächste Runde stehen schon wieder neue Namen auf der Liste.

Der Tabellenstand ist Opens internal link in current windowhier...

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alles von Werner Freier

Kein Problem mit Corona. Schach mit Abstand und an der frischen Luft. Besser geht es garnicht. Und schon wieder kommt auch ein neues Gesicht vorbei. Johny (mit dem Rücken zu sehen) spielte viel im Internet, aber jetzt kommt er nicht weiter, daher bekam er gestern auch gleich ein paar Tricks gezeigt.

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alles von Werner Freier

Seit 25.02. war das am vergangenen Freitag meine erste Partie unter Turnierbedingungen. Na gut, Zweibrettschach, das klingt lästig, aber wenn man sich dann in seine Partie vertieft, dann ist das fast wie früher. Ich, für meine Person, kann nur berichten, dass ich gelegentlich tief ins Schach eingetaucht bin und garnicht registriert habe, dass da keiner gegenübersitzt. Schließlich hatte man früher auch den einen oder anderen Gegner, der kein Sitzfleisch hatte.

Ich wurde in der ersten Runde gegen den Turnierleiter (Conrad) gelost. Es kam zu einer erwartet schweren Partie, die die längste in...

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alles von Werner Freier

"Mann muss sich sehr daran gewöhnen und meine Konzentration leidet doch darunter", so B. Hoffmann´s Kommentar zu ersten Schnellschach Grand-Prix unter dem Covid-Hygienekonzept. 1,5m Abstand sind verpflichtend, daher werden zwei Tischen gegeneinandergeschoben. Und Mund-Nasen Bedeckung muss schon sein. Eigentlich wäre es das schon, wenn da nicht nach jeder Runde das lässtige Desinfizieren des Materials hinzukäme. Doch dafür hatte unser Spielleiter Conrad eine gute Idee, den 2-Bretter Modus.

So geht das: Wer zum Spielabend kommt wäscht erstmal die Hände, dann bekommt er ein Brett und Figuren...

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alles von Werner Freier

Wenn Schach nicht wie bisher geht, dann muss man sich eben etwas einfallen lassen und das habe Ana Hintze und ich getan. Herausgekommen ist das "Bleib-zu-Hause-Turnier". Unter den gegenwärtigen Kontaktbeschränkungen ist es erlaubt einen Gast zu sich nach Hause einzuladen, und wenn dieser Gast ein Schachfreund ist, dann kann auch nach Turnierregeln gespielt werden. Solche Partien zählen, wenn sie in diesem Turnierformat laufen, auch für die Verbesserung der DWZ. Also: Ausschreibung runterladen, lesen und anmelden. Ausschreibung Initiates file downloadhier...

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alles von Werner Freier

Wir möchten über den Sommer unsere DWZ aufbessern. Dafür haben wir die DWZ-Sommerserie konzipiert. Einfach anmelden und spielen. Von Runde zu Runde kann man entscheiden, ob man spielt oder nicht. Kein Stress mit Reuegeldern - Kein Stress mit Nachholterminen. Ganz lockeres Sommerschach. Aber: wegen Covid-19 leider im Zweibrettermodus.

Näheres in der Ausschreibung Initiates file downloadhier...

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Jugend von Ana Hintze

Normalerweise werden auf der LJEM vor Ostern die Sieger der Niedersächsischen Schnellschachmeisterschaften 2019 gekürt - diese werden über die Teilnahmen an den Jugendserien ermittelt. Um in die Wertung zu kommen, ist eine Teilnahme an mindestens 4 Jugendserien im Kalenderjahr notwendig. Wegen des Ausfalls der LJEM konnte dieses nun leider nicht geschehen, nun wurden die Meister und anderen Sieger auf der Homepage der niedersächsischen Schachjugend veröffentlicht.

Gleich 5 Pokale gehen für das Jahr 2019 an den Hildesheimer SV ! Davon sogar 3 Landesmeistertitel an :

Nicolas (U8) , Hashem...

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Allgemeines von Werner Freier

Wir haben Konzepte erarbeitet und ausprobiert. Nun wollen wir wieder von Angesicht zu Angesicht Schach spielen. Jede Woche. Abwechselnd Schnellschach und Turnierschach. Das wird anders aussehen als bisher und wir werden das Eine oder Andere noch anpassen müssen, aber wir müssen uns auch den Realitäten stellen und wollen nicht darauf hoffen, das irgendwann alles weiter geht wie früher.

Für beide Turnierformate sind Gäste zugelassen, die sich aber vorher anmelden müssen.

Gäste werden (leider) auch ein Startgeld bezahlen müssen. Für unsere Vereinscomunity sind die Angebote selbstverständlich...

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alles von Conrad Becker

Ich zitiere hier mal den Text von der Website des DSB:

"Der Deutsche Schachbund veranstaltet in Kooperation mit ChessBase in diesem Jahr zum ersten Mal die Deutsche Schach-Online-Liga (DSOL). Allen interessierten Vereinen möchten wir damit die Gelegenheit geben, wieder an Mannschaftswettkämpfen teilzunehmen. Diese finden online statt und sollen dem regulären Präsenz-Spielbetrieb so nahe wie möglich kommen, inklusive Mannschaftsmeldung vor der Saison, Abgabe der Aufstellungen am Spieltag und dem gleichzeitigen Beginn der Wettkämpfe. Zusätzlich wird anders als bei den meisten Online-Angeboten...

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